Eiweiß-Diät – was ist das?

Hast du schon die Eiweiß-Diät probiert? Bist du auf der Suche nach einer effektiven Ernährung, die dir hilft, überschüssige Pfunde zu verlieren und gleichzeitig Muskelmasse aufzubauen? Die Eiweiß-Diät könnte die Lösung für dich sein! In diesem Artikel werden wir die Eiweiß-Diät genau unter die Lupe nehmen, ihre Vorteile und Risiken benennen und wie du sie am besten umsetzen kannst.

Was ist die Eiweiß-Diät?

Die Eiweiß-Diät ist eine Ernährungsweise, bei der der Schwerpunkt auf dem Verzehr von proteinreichen Lebensmitteln liegt. Das Hauptziel dieser Diät besteht darin, den Körper mit ausreichend Protein zu versorgen, während die Aufnahme von Kohlenhydraten und Fetten reduziert wird. Dieser Ansatz zur Gewichtsabnahme basiert auf verschiedenen Mechanismen, die die Effizienz des Abnehmens fördern.

Wie funktioniert die Eiweiß-Diät?

Verschiedene wissenschaftliche Mechanismen machen die Eiweiß-Diät sehr effektiv, um Gewicht zu verlieren. Ein zentraler Faktor ist der „thermische Effekt der Nahrung“ (TEF). Proteine erfordern bei der Verdauung und Verstoffwechselung mehr Energie als Kohlenhydrate oder Fette. Das bedeutet, dass der Körper mehr Kalorien verbrennt, um Proteine zu verarbeiten, was den Gesamtenergieverbrauch erhöht.

Muskelmann isst Fleisch symbolisch für die Eiweiß-Diät

Zudem sorgen Proteine für eine längere Sättigung als andere Makronährstoffe. Das liegt daran, dass sie die Freisetzung von Sättigungshormonen wie Leptin fördern. Dadurch fühlst du dich länger satt und hast weniger Hunger, was die Wahrscheinlichkeit von Überessen und Snacks reduziert.

Proteine beeinflussen auch den Stoffwechsel positiv, indem sie den Aufbau und die Erhaltung von Muskelmasse unterstützen. Mehr Muskelmasse erhöht den Grundumsatz, was bedeutet, dass du mehr Kalorien verbrennst, selbst im Ruhezustand.

Außerdem helfen Proteinquellen, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten. Dies minimiert Heißhungerattacken und Energieabfälle, die oft mit kohlenhydratreichen Mahlzeiten einhergehen.

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Was darf man bei der Eiweiß-Diät essen?

In einer Eiweiß-Diät sind zahlreiche Lebensmittel erlaubt, die reich an Proteinen sind. Diese vielfältigen Optionen ermöglichen es dir, die Ernährung spannend zu gestalten, während du gleichzeitig ausreichend Eiweiß aufnimmst. Zu den proteinreichen Lebensmitteln, die in diese Ernährungsform passen, gehören:

  1. Mageres Fleisch: Hühnchen, Truthahn, Rind, Schweinefleisch und Fisch sind ausgezeichnete Proteinquellen. Entferne jedoch sichtbares Fett, um den Fettgehalt zu reduzieren.
  2. Geflügel ohne Haut: Hähnchenbrust ohne Haut oder Putenbrust sind fettarme Optionen.
  3. Fisch und Meeresfrüchte: Lachs, Thunfisch, Forelle, Garnelen und Muscheln sind reich an Protein und gesunden Fetten.
  4. Eier: Eier sind eine hervorragende Proteinquelle und vielseitig in der Zubereitung.
  5. Milchprodukte: Griechischer Joghurt, Quark und fettarme Milchprodukte enthalten viel Protein.
  6. Tofu und Sojaprodukte: Ideal für Vegetarier und Veganer [1], da sie reich an pflanzlichem Protein sind.
  7. Hülsenfrüchte: Bohnen, Linsen und Kichererbsen sind proteinreiche pflanzliche Optionen.
  8. Nüsse und Samen: Mandeln, Walnüsse, Chiasamen und Leinsamen bieten pflanzliche Proteine und gesunde Fette.
  9. Magerer Käse: Hüttenkäse, Mozzarella und fettarmer Cheddar sind proteinreiche Käseoptionen.
  10. Proteinshakes und -riegel: Diese sind bequem und können eine zusätzliche Proteinquelle sein.

verschiedene Proteinquellen, die in der Eiweiß-Diät erlaubt sind

Was darf man bei der Eiweiß-Diät nicht essen?

Bei der Eiweiß-Diät sind bestimmte Lebensmittel eingeschränkt oder sollten vermieden werden, um den Fokus auf proteinreiche Nahrungsmittel zu legen und die Aufnahme von Kohlenhydraten und Fetten zu begrenzen. Hier sind sechs Lebensmittel, die während einer Eiweiß-Diät in der Regel vermieden werden sollten:

  1. Zucker und Süßigkeiten: Verarbeiteter Zucker, Bonbons, Limonade und Desserts sollten aufgrund ihres hohen Kohlenhydratgehalts vermieden werden.
  2. Brot und Gebäck: Weißbrot, Croissants und andere zuckerhaltige Backwaren sind reich an Kohlenhydraten und passen nicht gut zur Eiweiß-Diät.
  3. Nudeln und Reis: Diese stärkehaltigen Beilagen sind kohlenhydratreich und sollten reduziert oder ersetzt werden.
  4. Kartoffeln: Aufgrund ihres hohen Kohlenhydratgehalts sind Kartoffeln, vor allem in Form von Pommes oder Kartoffelpüree, weniger geeignet.
  5. Alkohol: Alkohol enthält leere Kalorien und kann den Stoffwechsel verlangsamen, weshalb er während der Eiweiß-Diät begrenzt werden sollte.
  6. Verarbeitete Lebensmittel: Lebensmittel mit vielen Zusatzstoffen [2], künstlichen Aromen und Transfetten sollten vermieden werden, da sie nicht nur viele Kalorien liefern, sondern auch ungesund sind.

Frau lehnt Süßigkeiten ab symbolisch für die Eiweiß-Diät

Wieviel kann man mit der Eiweiß-Diät abnehmen?

Das Ausmaß des Gewichtsverlusts bei einer Eiweiß-Diät kann stark variieren und hängt von individuellen Faktoren wie deinem Ausgangsgewicht, deinem Aktivitätslevel und der Einhaltung der Ernährungspläne ab. Du kannst mit dieser Ernährungsform gute Ergebnisse erzielen! Ein realistisches Ziel ist eine Gewichtsabnahme von etwa 0,5 bis 1 kg pro Woche. Dies entspricht einer gesunden und nachhaltigen Größenordnung.

Eiweiß-Diät vs. andere Diäten: Was sind die Unterschiede?

Die Eiweiß-Diät unterscheidet sich von anderen populären Diätansätzen wie der Low-Carb-Diät, der Keto-Diät und der Low-Fat-Diät in Bezug auf ihre Nährstoffzusammensetzung und die zugrunde liegenden Prinzipien. Hier sind die Hauptunterschiede und Vor- und Nachteile jeder Diät:

Kollage Lebensmittel zum Thema Eiweiß-Diät vs andere Diäten

Eiweiß-Diät:

  • Nährstoffzusammensetzung: Betont den Proteinverzehr und reduziert die Aufnahme von Kohlenhydraten und Fetten.
  • Vorteile: Fördert die Sättigung, Muskelmasse und den thermischen Effekt der Nahrung. Kann zur Gewichtsabnahme und Blutzuckerstabilisierung beitragen.
  • Nachteile: Kann schwierig sein, sich ausschließlich auf Protein zu konzentrieren. Benötigt möglicherweise mehr Planung und Vorbereitung.

Low-Carb-Diät:

  • Nährstoffzusammensetzung: Reduziert die Kohlenhydrataufnahme, während Proteine und Fette in moderaten Mengen erlaubt sind.
  • Vorteile: Kann den Blutzuckerspiegel [3] stabilisieren und den Gewichtsverlust fördern. Unterstützt häufig die Reduzierung von Heißhunger auf Kohlenhydrate.
  • Nachteile: Kann zu anfänglichen Müdigkeitserscheinungen führen und erfordert häufige Überwachung der Kohlenhydrataufnahme.

Keto-Diät:

  • Nährstoffzusammensetzung: Extrem niedriger Kohlenhydratanteil, hoher Fett- und moderater Proteinanteil, um den Körper in einen ketogenen Zustand zu versetzen.
  • Vorteile: Effektiv zur Fettverbrennung und Gewichtsabnahme. Kann die Energie stabilisieren und die mentale Klarheit verbessern.
  • Nachteile: Erfordert strenge Einhaltung und kann zu Keto grippeähnlichen Symptomen führen. Nicht für alle geeignet.

welche Diät ist die beste - Ketose

Low-Fat-Diät:

  • Nährstoffzusammensetzung: Reduziert die Fettaufnahme und betont Kohlenhydrate und Proteine.
  • Vorteile: Kann zur Reduzierung des Gesamtfettgehalts beitragen. Weniger restriktiv als einige andere Diäten.
  • Nachteile: Kann weniger sättigend sein und zu Hunger führen. Kann den Blutzuckerspiegel instabil machen, wenn Kohlenhydrate nicht richtig gewählt werden.

DASH-Diät:

  • Nährstoffzusammensetzung: Die DASH-Diät (Dietary Approaches to Stop Hypertension) betont eine Erhöhung des Verzehrs von Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, magerem Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen. Sie reduziert den Konsum von Salz, gesättigten Fetten und zuckerhaltigen Lebensmitteln.
  • Vorteile: Speziell entwickelt, um den Blutdruck zu senken und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Betont eine ausgewogene Ernährung mit einer Vielzahl von Lebensmitteln.
  • Nachteile: Kann aufgrund der Salzreduktion anfänglich geschmacklich unbefriedigend sein. Nicht speziell auf Gewichtsverlust ausgerichtet.

welche Diät ist die beste -DASH

PALEO-Diät:

  • Nährstoffzusammensetzung: Die PALEO-Diät basiert auf Lebensmitteln, die in der Steinzeit verfügbar waren, einschließlich Fleisch, Fisch, Eiern, Gemüse, Obst, Nüssen und Samen. Sie schließt moderne verarbeitete Lebensmittel, Getreide, Hülsenfrüchte, Milchprodukte und zuckerhaltige Produkte aus.
  • Vorteile: Betont den Verzehr unverarbeiteter Lebensmittel und kann zu Gewichtsverlust und einer verbesserten Insulinsensitivität führen.
  • Nachteile: Kann schwer einzuhalten sein, da viele Lebensmittel ausgeschlossen sind. Es mangelt an wissenschaftlichen Langzeitstudien zur Sicherheit und Wirksamkeit.

welche Diät ist die beste - Paleo

Wie schaut ein Beispiel-Ernährungsplan aus?

Wir haben für dich ein Beispiel für einen 7-Tage-Ernährungsplan in der Eiweiß-Diät zusammengestellt:

Erster Tag:

  • Frühstück: Rührei mit Spinat und Tomaten (2 Eier, 150 g Spinat, 100 g Tomaten) – 340 kcal, 26 g Protein, 18 g Fett, 20 g Kohlenhydrate.
  • Mittagessen: Gegrilltes Hähnchenbrustfilet mit Brokkoli und Quinoa (150 g Hähnchen, 200 g Brokkoli, 150 g gekochtes Quinoa) – 450 kcal, 45 g Protein, 10 g Fett, 45 g Kohlenhydrate.
  • Snack: Griechischer Joghurt mit Beeren (200 g Joghurt, 100 g Beeren) – 180 kcal, 12 g Protein, 4 g Fett, 25 g Kohlenhydrate.
  • Abendessen: Lachsfilet mit Spargel und Mandeln (150 g Lachs, 200 g Spargel, 30 g Mandeln) – 480 kcal, 35 g Protein, 30 g Fett, 18 g Kohlenhydrate.

Zweiter Tag:

  • Frühstück: Omelette mit Paprika und Zwiebeln (3 Eier, 100 g Paprika, 50 g Zwiebeln) – 370 kcal, 21 g Protein, 18 g Fett, 25 g Kohlenhydrate.
  • Mittagessen: Thunfischsalat mit Gemüse und Olivenöl-Dressing (200 g Thunfisch, gemischtes Gemüse, 2 EL Olivenöl) – 400 kcal, 35 g Protein, 20 g Fett, 20 g Kohlenhydrate.
  • Snack: Gemüsesticks mit Hummus (150 g Gemüse, 100 g Hummus) – 250 kcal, 8 g Protein, 10 g Fett, 30 g Kohlenhydrate.
  • Abendessen: Hähnchenschenkel mit Broccoli und Quark (200 g Hähnchen, 150 g Broccoli, 100 g Quark) – 450 kcal, 40 g Protein, 18 g Fett, 25 g Kohlenhydrate.

Dritter Tag:

  • Frühstück: Griechischer Joghurt mit Nüssen und Honig (200 g Joghurt, 30 g Nüsse, 1 EL Honig) – 400 kcal, 15 g Protein, 20 g Fett, 30 g Kohlenhydrate.
  • Mittagessen: Rindersteak mit grünem Salat und Avocado (200 g Steak, gemischter Salat, 100 g Avocado) – 550 kcal, 45 g Protein, 30 g Fett, 20 g Kohlenhydrate.
  • Snack: Hartgekochte Eier (2 Eier) – 140 kcal, 12 g Protein, 10 g Fett, 2 g Kohlenhydrate.
  • Abendessen: Gebratener Lachs mit gedünstetem Spinat (150 g Lachs, 200 g Spinat) – 400 kcal, 30 g Protein, 20 g Fett, 15 g Kohlenhydrate.

Vierter Tag:

  • Frühstück: Quark mit Beeren und Mandeln (200 g Quark, 100 g Beeren, 20 g Mandeln) – 380 kcal, 30 g Protein, 20 g Fett, 25 g Kohlenhydrate.
  • Mittagessen: Gegrillte Putenbrust mit Spargel und braunem Reis (150 g Putenbrust, 200 g Spargel, 150 g Reis) – 480 kcal, 40 g Protein, 8 g Fett, 60 g Kohlenhydrate.
  • Snack: Gemüsesuppe mit Hühnchen (250 ml Suppe, 100 g Hühnchen) – 150 kcal, 15 g Protein, 6 g Fett, 10 g Kohlenhydrate.
  • Abendessen: Thunfischsteak mit gedünstetem Gemüse (150 g Thunfisch, 200 g Gemüse) – 380 kcal, 40 g Protein, 10 g Fett, 30 g Kohlenhydrate.

Fünfter Tag:

  • Frühstück: Protein-Smoothie mit Whey-Protein, Spinat und Banane (30 g Whey-Protein, 100 g Spinat, 1 Banane) – 300 kcal, 30 g Protein, 5 g Fett, 35 g Kohlenhydrate.
  • Mittagessen: Hühnchensalat mit Avocado und Walnüssen (200 g Hühnchen, 100 g Avocado, 20 g Walnüsse) – 450 kcal, 40 g Protein, 30 g Fett, 15 g Kohlenhydrate.
  • Snack: Joghurt mit Chiasamen und Beeren (200 g Joghurt, 20 g Chiasamen, 100 g Beeren) – 320 kcal, 15 g Protein, 15 g Fett, 30 g Kohlenhydrate.
  • Abendessen: Gegrillte Lachsforelle mit gedünstetem Brokkoli (150 g Lachsforelle, 200 g Brokkoli) – 380 kcal, 35 g Protein, 20 g Fett, 15 g Kohlenhydrate.

Sechster Tag:

  • Frühstück: Vollkornbrot mit Ei und Avocado (2 Scheiben Brot, 2 Eier, 100 g Avocado) – 450 kcal, 20 g Protein, 25 g Fett, 35 g Kohlenhydrate.
  • Mittagessen: Garnelensalat mit Gemüse und Olivenöl-Dressing (200 g Garnelen, gemischtes Gemüse, 2 EL Olivenöl) – 400 kcal, 30 g Protein, 20 g Fett, 20 g Kohlenhydrate.
  • Snack: Gemüsesticks mit griechischem Joghurtdip (150 g Gemüse, 100 g Joghurt) – 250 kcal, 12 g Protein, 10 g Fett, 25 g Kohlenhydrate.
  • Abendessen: Gegrilltes Hähnchenschenkel mit Spargel (200 g Hähnchenschenkel, 200 g Spargel) – 450 kcal, 40 g Protein, 20 g Fett, 25 g Kohlenhydrate.

Siebter Tag:

  • Frühstück: Protein-Pfannkuchen mit Beeren (2 Protein-Pfannkuchen, 100 g Beeren) – 400 kcal, 30 g Protein, 10 g Fett, 40 g Kohlenhydrate.
  • Mittagessen: Linsensuppe mit Putenbrust (250 ml Suppe, 100 g Putenbrust) – 350 kcal, 25 g Protein, 10 g Fett, 40 g Kohlenhydrate.
  • Snack: Nüsse und Trockenfrüchte (30 g Nüsse, 30 g Trockenfrüchte) – 300 kcal, 8 g Protein, 20 g Fett, 30 g Kohlenhydrate.
  • Abendessen: Gebratener Seebarsch mit gedünstetem Grünkohl (150 g Seebarsch, 200 g Grünkohl) – 380 kcal, 35 g Protein, 15 g Fett, 20 g Kohlenhydrate.

Ernährungsplan für die Eiweiß-Diät

Gibt es Risiken bei der Eiweiß-Diät?

Ja, wie bei jeder Diät gibt es potenzielle Risiken und Bedenken im Zusammenhang mit einer Eiweiß-Diät. Versuche, diese zu verstehen und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, damit die Diät gesund bleibt. Hier sind einige der häufigsten Risiken und wie du ihnen entgegenwirkst:

  1. Belastung der Nieren: Eine übermäßige Aufnahme von Protein kann die Nieren belasten, da sie für die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten verantwortlich sind. Menschen mit Nierenproblemen sollten besonders vorsichtig sein. Um dies zu vermeiden, ist es wichtig, ausreichend Wasser zu trinken, um die Nierenfunktion [4] zu unterstützen, und die Proteinmenge in einem moderaten Bereich zu halten.
  2. Verdauungsprobleme: Der Verzehr großer Mengen Protein kann zu Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung oder Durchfall führen. Es ist ratsam, Ballaststoffe aus Gemüse und Vollkornprodukten in die Ernährung einzubeziehen, um die Verdauung zu fördern.
  3. Mangel an Ballaststoffen und Nährstoffen: Wenn die Eernährung nicht ausgewogen ist und nicht genügend Obst, Gemüse und Vollkornprodukte enthält, kann es zu einem Mangel an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen kommen. Dies kann langfristig zu gesundheitlichen Problemen führen. Stelle sicher, dass deine Diät vielfältig ist und alle Nährstoffe abdeckt.
  4. Langfristige Nachhaltigkeit: Eine kalorienreduzierte Ernährung kann für einige Menschen schwer einzuhalten sein und langfristig zu einem Jo-Jo-Effekt führen, wenn sie zu Ende ist. Entwickle einen gesunden und nachhaltigen Ernährungsplan, der auf langfristigen Erfolg ausgerichtet ist.
  5. Ketose: Wenn die Eiweiß-Diät extrem niedrig an Kohlenhydraten ist, kann sie den Körper in einen Zustand der Ketose versetzen, was zu Müdigkeit, Übelkeit und Konzentrationsschwierigkeiten führen kann. Eine moderate Kohlenhydratzufuhr kann diese Nebenwirkungen minimieren.
  6. Allergien und Unverträglichkeiten: Menschen mit Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten sollten aufpassen, dass sie proteinreiche Lebensmittel auswählen, die sie gut vertragen. Zum Beispiel können Nüsse und Meeresfrüchte Allergien auslösen.

Beachte: Um die Risiken im Zusammenhang mit einer Eiweiß-Diät zu minimieren, ist es ratsam, die Ernährung sorgfältig zu planen, auf die Bedürfnisse deines Körpers zu achten, ausreichend Wasser zu trinken und sich gegebenenfalls von einem Ernährungsberater oder Arzt beraten zu lassen.

 

Diät und Sport?

Die Kombination von einer Diät und Sport ist äußerst effektiv, um maximale Ergebnisse beim Muskelaufbau und der Gewichtsabnahme zu erzielen. Hier sind einige Tipps, wie du die Eiweiß-Diät mit deinem Trainingsprogramm in Einklang bringen kannst:

1. Pre-Workout-Ernährung:

Protein: Bevor du trainierst, konsumiere eine Proteinquelle wie mageres Fleisch, Fisch, Eier oder pflanzliche Proteinquellen wie Tofu. Dies gibt deinen Muskeln die notwendigen Aminosäuren, um während des Trainings optimal zu funktionieren.
Kohlenhydrate: Füge auch eine kleine Menge Kohlenhydrate hinzu, wie Vollkornprodukte oder Obst, um Energie für dein Training bereitzustellen.

2. Post-Workout-Ernährung:

Protein: Direkt nach dem Training ist der ideale Zeitpunkt, um Protein aufzunehmen, um die Muskelregeneration zu fördern. Ein Proteinshake, Hähnchenbrust oder Fisch sind gute Optionen.
Kohlenhydrate: Füge auch eine Portion schnelle Kohlenhydrate hinzu, um Glykogenspeicher wieder aufzufüllen und die Erholung zu unterstützen. Zum Beispiel Reis, Kartoffeln oder Bananen.
Fette: Ein moderater Anteil gesunder Fette wie Avocado oder Nüsse kann ebenfalls dazu beitragen, die Nährstoffaufnahme zu optimieren.

3. Protein und Muskelaufbau:

Protein spielt eine entscheidende Rolle beim Muskelaufbau, da es Aminosäuren liefert, die für die Reparatur und das Wachstum von Muskelgewebe unerlässlich sind. Stelle sicher, dass deine Diät ausreichend Protein enthält, um deine Trainingsziele zu unterstützen. Empfehlungen variieren, aber etwa 1,2 bis 2,2 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag können angemessen sein.

4. Flüssigkeitszufuhr:

Trinke ausreichend Wasser, um dehydriert zu bleiben. Dein Körper benötigt Wasser, um Muskeln zu hydratisieren und effizient zu arbeiten.

Sportler trinkt Wasser weil das in der Eiweiß-Diät besonders wichtig ist

Fazit

Die Eiweiß-Diät bietet Vorteile wie Gewichtsabnahme und Muskelaufbau. Sie fördert die Sättigung und den Stoffwechsel durch proteinreiche Lebensmittel. Dennoch gibt es potenzielle Risiken, darunter eine Belastung der Nieren und mögliche Mängel an Ballaststoffen und Nährstoffen.

Vor Beginn der Diät ist es ratsam, einen Ernährungsberater oder Arzt zu konsultieren. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen ist entscheidend. Kombiniere die Eiweiß-Diät mit einem angemessenen Trainingsprogramm, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Die Langzeitnachhaltigkeit sollte berücksichtigt werden, und eine individuelle Anpassung an persönliche Ziele und Vorlieben ist wichtig. Generell ist die Eiweiß-Diät eine effektive Methode zur Gewichtsabnahme und zum Muskelaufbau, die jedoch sorgfältige Planung und Überwachung erfordert, um sicherzustellen, dass sie gesund und nachhaltig bleibt.

 

Quellen:

[1] https://www.fr.de/panorama/besten-veganuary-ranking-vegan-staedte-salat-in-welcher-deutschen-stadt-lebt-es-sich-als-veganer-am-zr-92757186.html 

Frankfurter Rundschau (2024), In welcher deutschen Stadt lebt es sich als Veganer am besten?, abgerufen am 13.01.2024

 

[2] https://www.bvl.bund.de/DE/Arbeitsbereiche/01_Lebensmittel/03_Verbraucher/05_Zusatzstoffe/lm_zusatzst_node.html 

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (2024), Verwendung und Wirkung von Lebensmittelzusatzstoffen, abgerufen am 13.01.2024

 

[3] https://www.staufenburg-klinik.de/fachbereiche-krankheitsbilder/gesundheitsthemen/artikel/was-ist-der-blutzucker-und-was-geschieht-bei-zu-hohem-oder-niedrigem-blutzuckerspiegel/ 

MEDICLIN Staufenburg Klinik (2024), Was ist der Blutzucker und was geschieht bei zu hohem oder niedrigem Blutzuckerspiegel?, abgerufen am 13.01.2024

 

[4] https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Niereninsuffizienz-Symptome-Ursachen-Behandlung,niere118.html 

Norddeutscher Rundfunk, Intendant: Joachim Knuth (2023), Niereninsuffizienz: Symptome, Ursachen, Behandlung, abgerufen am 13.01.2024