Mounjaro vs. Ozempic – Was ist die beste Abnehmspritze auf dem Markt?

Mounjaro vs. Ozempic: Welche Abnehmspritze ist besser? Du bist auf der Suche nach der ultimativen Unterstützung beim Abnehmen? Dann hast du sicher schon von sogenannten Abnehmspritzen wie Mounjaro und Ozempic gehört – zwei Präparate, die aktuell im Trend liegen. Doch welche ist die beste für deinen Abnehmweg? Hier klären wir mithilfe von Ernährungsexpertin Oxana Hegel alle wichtigen Fragen und helfen dir, die richtige Entscheidung zu treffen.

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Mounjaro vs. Ozempic – Was ist die beste Abnehmspritze?

Welche der beiden Abnehmspritzen ist aktuell besser? Kann man beide überhaupt miteinander vergleichen? Schauen wir sie uns genauer an.

Was sind die Abnehmspritzen Mounjaro und Ozempic?

Bevor wir uns in den Vergleich stürzen, lass uns kurz klären, was Mounjaro und Ozempic eigentlich sind. Beide Medikamente gehören zur Klasse der GLP-1-Rezeptoragonisten [1]. Diese Wirkstoffe ahmen ein körpereigenes Hormon nach, das die Insulinproduktion ankurbelt und den Blutzuckerspiegel senkt. Dadurch fühlst du dich länger satt und isst weniger.

Wie wirken Mounjaro und Ozempic?

Mounjaro (Tirzepatid) und Ozempic (Semaglutid) zielen darauf ab, dein Hungergefühl zu reduzieren und gleichzeitig den Stoffwechsel zu verbessern. Hier sind die wichtigsten Unterschiede in ihrer Wirkung:

  • Mounjaro: Kombiniert zwei Mechanismen – GLP-1 und GIP (Glucose-dependent Insulinotropic Polypeptide) – was zu einer stärkeren Reduktion des Hungergefühls führt.
  • Ozempic: Fokussiert sich ausschließlich auf GLP-1, was ebenfalls sehr effektiv ist, aber weniger Mechanismen im Vergleich zu Mounjaro beinhaltet.

Abnehmspritze Mounjaro unterdrückt Hungergefühl - Symbolfoto dicke Frau beim unkontrollierten Essen

Welche Ergebnisse kann man erwarten?

Beide Spritzen zeigen beeindruckende Ergebnisse. Studien haben gezeigt, dass Nutzer von Mounjaro im Durchschnitt etwa 15-20% ihres Körpergewichts verlieren können. Bei Ozempic liegt der durchschnittliche Gewichtsverlust bei etwa 10-15%. Diese Zahlen können natürlich individuell variieren, abhängig von Ernährung, Bewegung und genetischen Faktoren.

Nebenwirkungen und Sicherheit der Abnehmspritze

Wie bei jedem Medikament gibt es auch hier mögliche Nebenwirkungen:

  • Mounjaro: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und in seltenen Fällen Pankreatitis [2].
  • Ozempic: Ähnliche Nebenwirkungen wie Mounjaro, jedoch etwas häufiger Magen-Darm-Probleme.

Beide Medikamente sollten nur unter ärztlicher Aufsicht verwendet werden. Es ist wichtig, dass du regelmäßig mit deinem Arzt sprichst und sicherstellst, dass die Behandlung sicher für dich ist.

Mounjaro Abnehmspritze Symbolfoto KIgeneriertSymbolfoto KIgeneriert

Kosten und Verfügbarkeit

Hier kommt ein wichtiger Punkt: die Kosten. Mounjaro ist in der Regel teurer als Ozempic. Während die Preise variieren können, liegt Mounjaro oft bei etwa 300 Euro pro Monat, während Ozempic bei rund 250 Euro pro Monat liegt. Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht, also informiere dich vorher über mögliche finanzielle Unterstützung. Dein Hausarzt kann dir eine Abnehmspritze verschreiben, allerdings nur, wenn medizinische Notwendigkeit besteht. Sprich: Starkes Übergewicht mit damit verbundenen Gesundheitsproblemen.

Für wen ist die Abnehmspritze Mounjaro geeignet?

Mounjaro (Tirzepatid) ist speziell für Erwachsene gedacht, die an Adipositas oder starkem Übergewicht leiden und zusätzlich Begleiterkrankungen wie Typ-2-Diabetes haben. Die Hauptvoraussetzungen für die Anwendung von Mounjaro sind:

  1. BMI über 30: Personen mit einem Body-Mass-Index (BMI) von über 30, was der Definition von Adipositas entspricht.
  2. BMI über 27 mit Begleiterkrankungen: Personen mit einem BMI über 27, die zusätzlich an Begleiterkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck oder Schlafapnoe leiden.
  3. Diabetes-Management: Besonders geeignet für Menschen mit Typ-2-Diabetes, da Mounjaro die Insulinproduktion unterstützt und den Blutzuckerspiegel reguliert.

Mounjaro ist nicht für jeden geeignet. Menschen mit einer persönlichen oder familiären Vorgeschichte von medullärem Schilddrüsenkarzinom (MTC) oder Multiple Endokrine Neoplasie Syndrom Typ 2 (MEN 2) sollten das Medikament nicht verwenden. Ebenso sollten Menschen mit schweren gastrointestinalen Erkrankungen Vorsicht walten lassen und dies mit ihrem Arzt besprechen.

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Zahlen die Krankenkassendie Abnehmspritze Mounjaro?

Die Kostenübernahme durch die Krankenkassen für Mounjaro variiert stark und ist oft abhängig von der spezifischen Situation des Patienten sowie der jeweiligen Krankenkasse. Hier einige wichtige Punkte:

  1. Krankenkassenübernahme in Deutschland: In Deutschland übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für Mounjaro in der Regel nur dann, wenn es für die Behandlung von Typ-2-Diabetes verschrieben wird und andere Medikamente nicht ausreichend wirksam waren oder nicht vertragen wurden.
  2. Individuelle Vereinbarungen: Einige Krankenkassen bieten unter bestimmten Voraussetzungen individuelle Kostenübernahme-Vereinbarungen an. Es lohnt sich, direkt bei der eigenen Krankenkasse nachzufragen und möglicherweise einen Antrag auf Kostenübernahme zu stellen.
  3. Private Krankenversicherungen: Private Krankenversicherungen haben oft flexiblere Regelungen. Hier ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass die Kosten für Mounjaro übernommen werden, vor allem wenn medizinische Notwendigkeit nachgewiesen wird.

Fazit zu Abnehmspritzen: Mounjaro oder Ozempic?

Wenn es darum geht, die beste Abnehmspritze auszuwählen, hängt die Entscheidung von deinen individuellen Bedürfnissen und Zielen ab. Mounjaro bietet eine stärkere Wirkung durch seine dualen Mechanismen, ist aber teurer. Ozempic ist bewährt und etwas günstiger, bietet jedoch „nur“ den GLP-1-Mechanismus.

Unsere Empfehlung: Sprich mit deinem Arzt und lass dich umfassend beraten. Beide Optionen können dir helfen, dein Zielgewicht zu erreichen und ein gesünderes Leben zu führen. Allerdings ist die Abnehmspritze keine Dauerlösung, um langfristig dein Wohlfühlgewicht zu halten und nicht wieder dem JoJo-Effekt zu verfallen, kommst du an einer gesunden Ernährung und regelmäßiger Bewegung nicht vorbei.

 

Über die Autoren:

Ernährungsexpertin Oxana Hegel von Studio21 Nürnberg hilft Frauen beim Abnehmen

Oxana Hegel ist eine anerkannte Ernährungsexpertin und stand schon vielen Zeitungen und TV-Interviews beim Thema Abnehmen beratend zur Seite. Bekannt wurde sie als zweifache Deutsche Meisterin und zweifache Vize-Weltmeisterin in Klassischer Sportfitness. Zusammen mit ihrem Ehemann Philip leitet sie das renommierte Studio21 in Nürnberg, ein Premium Fitnessstudio, das sie seit 15 Jahren erfolgreich betreibt. Ihre Leidenschaft und Expertise in den Bereichen Ernährung und Fitness gibt sie in unserem gemeinsamen Fitness-Blog an unsere Leser weiter.

Oxana hat sich intensiv mit dem Thema Gewichtsverlust und Muskeldefinition auseinandergesetzt, insbesondere durch persönliche Experimente vor ihren Wettkämpfen. Um bei nationalen oder internationalen Meisterschaften anzutreten, ist es für die Athleten erforderlich, mindestens 5 bis 8 Kilogramm Fett zu verlieren.

Philip Hegel ist Blogger für die Themen Medizin, Gesundheit, Sport und Ernährung.

Fachliche und schriftstellerische Unterstützung findet Oxana bei ihrem Ehemann Philip Hegel. Der ehemalige Medizinstudent verfügt über ein fundiertes Gesundheitswissen und ist als Inhaber des Fitnessstudios Studio21 in Nürnberg tätig. Philips Hintergrund in der Medizin ergänzt Oxanas Expertise in Ernährung und Fitness perfekt. Dies ermöglicht dem Paar, interessante Blog-Artikel zu schreiben, die sowohl auf medizinischem Verständnis als auch auf praktischer Erfahrung basieren. Weitere Informationen über uns und unser Fitnessstudio in Nürnberg findest du hier.

 

Quellen:

[1] https://www.bfarm.de/DE/Arzneimittel/Pharmakovigilanz/Ausschuesse-und-Gremien/PRAC/meeting-Highlights/weitere-informationen/glp-1-rezeptor-agonisten.html 

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) (2024), GLP-1-Rezeptor-Agonisten, abgerufen am 04.07.2024

[2] https://www.uniklinik-freiburg.de/chirurgie/schwerpunkte/pankreas/akute-pankreatitis.html 

Universitätsklinikum Freiburg (2024), Akute Pankreatitis, abgerufen am 04.07.2024