Massive Beine – So geht`s!

Massive Beine bzw. gestraffte Beine sehen einfach gut aus und sind ein wichtiger Teil eines fitten und gesunden Körpers! Dabei sind die Beine wahrscheinlich am meisten vernachlässige Muskelgruppe, die es gibt. Während der Hauptfokus bei Frauen auf dem Bein- und vor allem dem Po-Training liegt, trainieren Männer eher seltener Beine. Das liegt daran, dass in einem männlichen Schönheitsideal hauptsächlich ein breites Kreuz und dicke Arme wichtig sind. Wie man das beides bekommt haben wir bereits in bisherigen Blogs erklärt. Oft ist auch ein Argument gegen Beintraining der lähmende Muskelkater, denn im Vergleich zu den anderen Muskeln benutzt man die Beine doch am meisten. Beintraining hat aber auch viele Vorteile, zum Beispiel verbrennen die Beine viel Fett, dadurch dass sie sehr große Muskeln sind. Außerdem produziert das Beintraining auch viel Testosteron, was das Muskelwachstum aller Muskeln unterstützt. Zudem sieht eine muskulöse Figur ohne Beine auch einfach unvollständig und albern aus.

 

Welche Muskeln gibt es?

Bei den Beinen unterscheidet man hauptsächlich zwischen 4 Muskelgruppen, dem Quadriceps (vorderer Oberschenkel), den Hamstrings (hinterer Oberschenkel), dem Hintern und den Waden. Die Muskelgruppen kann man alle einzeln und gezielt ansteuern mit den richtigen Übungen. Es gibt aber auch Übungen die alle Muskeln ansprechen wie zum Beispiel Squats oder die Beinpresse. Bei einem ausgewogenen Beintraining sollte man eine Mischung aus Kombinations- und isolierten Übungen machen um massive Beine zu bekommen. Für jeden Muskel am besten 1 bis 2 und dazu 1 bis 2 Kombinationsübungen. Man kann auch den Fokus mehr auf Kombinationsübungen legen, wenn es einem mehr um Kraft als ums Aussehen geht.

 

Massive Beine
Spinning ist übrigens auch ein perfektes Beintraining! Kraft, Ausdauer und auch die Kraftausdauer werden dabei trainiert, Muskeln aufgebaut und gestrafft!

 

Quadriceps

Der Quadriceps ist der größte und stärkste Beinmuskel. Er besteht aus 4 Muskeln, die sich auf der Vorderseite des Oberschenkels befinden und strecken das Bein. Er wird auch bei den meisten Kombinationsübungen mit angesprochen, wo er häufig auch die Hauptlast trägt, zum Beispiel bei Squats. Sie sind neben der Beinpresse auch die besten Übungen für den Oberschenkel und sollten in keinem Trainingsplan fehlen. Der Beinstrecker ist ebenfalls eine sehr gute Übung für den vorderen Oberschenkel, der in isoliert anspricht. Hier kann man variieren zwischen beid- und einbeinig. Optional kann man auch Ausfallschritte zum Trainingsplan hinzufügen. Ausfallschritte sind eine gute letzte Übung zum auspowern der Beine.

 

 Hamstrings/Hintern

Die Hamstrings sind mit dem Hintern zusammen der Gegenspieler zum Oberschenkel. Sie beugen das Bein. Sie werden ebenfalls in den meisten Kombinationsübungen angesprochen. Wenn man keinen speziellen Fokus auf den Hintern legt, kann man beide Muskeln zusammen trainieren. Hierfür sind die besten Übungen das Kreuzheben oder Hip Thrust. Das Kreuzheben machen viele auch beim Rückentraining wegen der großen Belastung des unteren Rücken. Ist aber an sich eher eine Beinübung und daher schlauer bei den Beinen mit zu trainieren. Bei Squats werden beide auch stark mit belastet. Auch die Leg Curl Maschine im Beitragsbild ist hervorragend, um die Oberschenkelrückseite gezielt und isoliert zu belasten.

 

 

Waden

Die Waden werden bei keiner der Kombinationsübungen wirklich mit angesprochen, noch am ehesten beim Joggen. Deswegen kommen die Waden während dem Training oft zu kurz. Man kann bei den Squats eine schräge Plattform verwenden für eine Aktivierung der Waden bei der Übung. Sonst gibt es Wadenheben, je nach Geschmack und Möglichkeit sitzend oder stehend. Je nachdem was man möchte, reicht da eine Übung aus. Außer man legt besonderen Wert auf große Waden, dann sind mindestens 2 Übungen nötig. In einem normalen Beinplan reicht eine. Hier scheiden sich die Geister, ob Mann die Waden lieber sehr schwer oder eher mit weniger Gewichten aber einer langen Belastungszeit trainiert. Wichtig ist in jedem Fall, die Waden richtig zu spüren und mit der kompletten Range of Motion (Bewegungsbereich deiner Muskulatur) zu trainieren.

 

Trainingsplan für Massive Beine

Aufwärmen 10-20x freie Kniebeuge

5×8 Kreuzheben

5×8 Squats/Beinpresse

3×10 Beinstrecker (beidbeinig)

2×10 Beinstrecker (einbeinig)

5×10 Ausfallschritte

5×8 Wadenheben

Dieser Plan stellt ein sehr gutes Beispiel für einen Fortgeschrittenen Beintrainingsplan dar. Am besten sprichst du aber unsere Trainer im Studio21 an, bevor du einfach loslegst. Unsere Trainer helfen dir gerne dabei deine Technik zu verfeinern oder Übungen zu erlernen. Außerdem gibt dir ein individueller Trainingsplan mehr Möglichkeiten, dein Training nach deinen Zielen und Zeitvorgaben zu erfüllen.

Massive Beine – Fazit

Da Beine zu trainieren wirklich anstrengend und ermüdend ist, ist es besser einen eigenen Tag fürs Beintraining zu nehmen. Das liegt an der Größe der beanspruchten Muskeln, man trainiert die Hälfte seines Körpers. Außerdem schafft man schneller schwerere Gewichte, was die Anstrengung noch erhöht. Oft wird das Beintraining mit dem Bauchtraining kombiniert, da die Muskeln nahe beieinander liegen und am meisten zusammenspielen.

Bei Squats/Hip Thrust oder Kreuzheben wird bei viel Gewicht der Bauch auch stark mitbelastet und die Übungen sind mit Bauchmuskelkater kaum zu machen. Für den Bauch lohnt sich auch kein eigenständiges Training. Je nach Zielsetzung und Trainingsstand bzw. auch je nach zur Verfügung stehender Trainingszeit kannst du auch Übungen wie die Adduktor-Maschine mit in dein Training einbauen. Ein starker Adduktor schützt deine Knie vor Verletzungen und lässt deine Beine kompletter aussehen. Auch die Abduktor-Übung kann einen guten Abschluss zum Bein- bzw. Potraining bilden. Bist du geduldig und trainierst regelmäßig und kontinuierlich bist du auf dem besten Weg massive Beine zu bekommen.